auch ich mußte Türen bauen. Ich brauchte diese in wirklich speziellen Maßen. Habe dann im Netz gesucht nach Plänen oder Bauanleitungen. Nix! Bin dann in spezielle Türmärkte und habe die Maße genommen und einfach nachgebaut. Türblätter kann man auch recht preisgünstig roh kaufen. Allerdings keine Außentüren so wie ich sie brauchte. Heute geht es schnell und einfach…

ein Projekt mit bescheidener Ausrüstung wird im Kurs „Möbelkonstruktion“ gebaut. Den Kurs gibt es entweder in Kombination mit dem Thema Oberfläche, oder mit Hand- und Tischkreissäge. Auch im Kurs „Grundlagen Handwerkzeuge“ wird mit sehr überschaubarem WErkzeugeinsatz gearbeitet. Meine Kurse sind generell keine Materialschlacht im Bezug auf die Werkzeuge und Maschinen. Allerdings hat jeder eine andere Auslegung des Begriffes „Bescheiden“.


Projektkurse, also das was du mit Standardkonstruktionen meinst sind in der Vorbereitungs recht viel Aufwand. Ich will aber versuchen pro Jahr einen neuen Kurs in dieser Art zu machen. Der Schatullenkurs ist ja weggefallen, dafür gibt es im Kommenden Jahr wieder einen Kurs mit einem kleinen, aber feinen Möbelstück. Ich denke da an einen Beistelltisch aus Kirschbaum.
Der Maschinenraum wird nur gemeinsam mit dem Schreiner oder Betreuer benützt. Die grossen Maschinen werden von den ausgebildeten Spezialisten bedient. Grosse Kreissägen, Abrichtmaschinen, Striebig, Dickenhobel, Kehlmaschine, Langlochmaschinen, Drechselmaschine und verschiedene Band- und Tellerschleifmaschinen erlauben es, auch komplexe Konstruktionen zu bewältigen.
Zuerst war die Selbsthilfe – Werkstatt, dann kamen die Tischlerkurse bei denen man das Tischlern vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen weiterbringen kann. Die Selbsthilfe gibt es nicht mehr, dafür kann man im Abendkurs bauen, was man will - aus Holz, versteht sich. Seit dem Sommer 2009 ist die Fa. Mafell Partner der Tischler - Akademie. Daher verfügen wir über eine große Zahl erstklassiger Maschinen mit zum Teil einmaligen Funktionen.

Wir hören immer wieder, wie gestaunt wird über das Vorhandensein einer derart professionellen Institution, die dem Wohl der Allgemeinheit verpflichtet ist und auf ehrenamtlicher Tätigkeit beruht. Gerade in der heutigen Zeit, wo ehrenamtliche Arbeit keineswegs Selbstverständlichkeit ist, gibt sie ein gutes Beispiel dafür, zu was unsere Gesellschaft trotz zunehmender Individualisierung und Profitorientierung fähig ist. Dass unsere Freizeitwerkstatt gerade im humanistisch und sozial geprägten Basel wurzelt, ist dabei sicher kein Zufall.
Nachdem alle Teile geschnitten und die französische Klemme in zwei Teile gerissen und bereit zum Losgehen ist, ist der nächste Schritt, die Positionen zum Bohren der Löcher für die zwei Eisenstangen zu markieren. Die Bohrlöcher müssen präzise sein, und die Löcher sollten im nächsten Schritt mit einem Forstnerbohrer bis zu einer bestimmten Tiefe gebohrt werden.
×